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Die Ansprüche, die an einen aufführenden Künstler gestellt
werden, sind komplex und nur durch die Inanspruchnahme und
Integration von Körper, Geist und Emotionen können aufführende
Künstler die unbeschwerte Eleganz finden, die sie suchen
und der Zuhörer bzw. -seher so bewundert. Die Arbeit mit
der Alexander-Technik bietet nun dem Vortragenden die Möglichkeit,
sich von körperlichen und geistigen Hemmnissen zu befreien,
sein volles Potential auszuschöpfen und gleichzeitig den
körperlichen und mentalen Stress zu verringern.
| Herausforderungen
in den darstellenden Künsten |
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Geistige Herausforderungen: In Musik, Tanz,
Schauspiel und anderen darstellenden Künsten muss
der Künstler fähig sein, die Konzeption eines Stückes,
Balletts oder einer Rolle zu erfassen - eine intellektuelle
und emotionale Übung, welche einen stress- und spannungsfreien
Zustand erfordert.
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Körperliche Herausforderungen: Der Künstler
skizziert sein 'Konzept' eines Stückes durch physische
Bewegungen, die möglicherweise unbequem oder schmerzhaft
sind, was sich hemmend auf die Aufführung auswirken
kann.
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Herausforderungen bei Aufführungen: Eine Aufführung
ist mehr als nur eine mentale oder physische Übung.
Sie fordert Emotionen, völlige Wahrnehmung des eigenen
Selbst und anderer Personen und großes Selbstvertrauen.
Wenn einer dieser Aspekte fehlt, kann selbst der talentierteste
Künstler scheitern.
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Körper versus Verstand: Erfolgreiche Künstler
schöpfen all ihr Potential, welches sie für ein kritisches
Publikum brauchen, aus Körper, Geist und Emotionen.
Wenn die 'Technik' herausgehoben wird und im Vordergrund
steht, werden andere Elemente überschattet und darunter
leidet dann die Aufführung. Denn nur ganzheitliche
Koordination von Körper und Geist führt zu wahrem
künstlerischen Ausdruck.
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| Vorteile
der Alexander-Technik in den verschiedenen Künsten |
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Vorstellungskraft: Durch verbesserte Körpererfahrung
können körperliche und geistige Zusammenhänge
verstanden und bewusst kontrolliert werden, was eben
wesentlich für die Ausführung von kreativem
und imaginärem Handeln notwendig ist.
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Integration: Um Bewegungen kontrolliert ausführen
zu können, ist es notwendig sich diese bewusst
vorstellen zu können. Bewegungen werden vom Gehirn
gesteuert. Bewusste Kontrolle fängt mit der Zusammenschaltung
von Körper und Geist und dessen Bewegungen an.
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Freiheit von Bewegungen: Wenn Bewegungen vom
Körper ausgeglichen und mit Minimalspannung ausgeführt
werden, fällt es dem Gehirn leichter, diese Bewegungen
abzuspeichern und später zu wiederholen.
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Vitalität: Das Gefühl 'ausgebrannt'
zu sein, ist oft eine Folgeerscheinung von zu hohem
Stress und Unausgeglichenheit von Bewegungen. Reduzierter
Stress im Körper und Geist erhöht die Vitalität
und hilft gleichzeitig Ressourcen im ganzen Körper
freizusetzen.
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Gesamtzusammenhang: Anstatt sich auf Details
zu konzentrieren, erkennt und versteht man die Ganzheit
der Musik.
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"Es ist nicht der Grad des 'Wollens' oder
'Versuchs', sondern die Art und Weise, wie die Energie
gerichtet ist, die das 'Wollen' oder den 'Versuch'
erfolgreich macht."
F. M.
Alexander

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